LKA-RP: Der Schein trügt: Landeskriminalamt und Verbraucherzentrale geben Tipps für den sicheren Umgang mit Geld zur Weihnachtszeit

Mainz (ots) - Echt oder falsch? In der hektischen Vorweihnachtszeit bringen Betrüger gezielt Falschgeld in Umlauf, denn dies ist die Zeit, in der die Geldscheine kaum genauer geprüft werden. Seit 2015 bewegt sich die Zahl der Anhaltefälle von falschen Euro-Banknoten in Rheinland-Pfalz um die 3.000. Ein Anhaltefall ist jeder Fall, bei dem die Polizei Falschgeld sicherstellt: das können durchaus mehrere gefälschte Banknoten sein oder auch nur eine "Blüte". Am häufigsten werden die 50-Euro-Scheine gefälscht, die rund 56 Prozent der Fälschungen ausmachen.

Fallen Betroffene auf die Fälschungen herein, ist dies gleich doppelt ärgerlich: Denn sie bleiben nicht nur auf dem finanziellen Schaden sitzen, sondern machen sich - wenn sie das Falschgeld weitergeben - sogar strafbar.

Um sich davor zu schützen, haben Landeskriminalamt und Verbraucherzentrale einige Tipps zum sicheren Umgang mit Geldscheinen zusammengestellt:

   - Bürgerinnen und Bürger sollten sich die Banknoten und deren 
     Sicherheitsmerkmale gut einprägen. Die Deutsche Bundesbank hat 
     diese übersichtlich zusammengefasst: 
  https://www.bundesbank.de/Nav igation/DE/Aufgaben/Bargeld/Falsch
     geld/Falschgelderkennung/falschg elderkennung.html
   - Da Fälscher sich bei der Nachahmung meistens auf ein oder wenige
     Sicherheitsmerkmale konzentrieren, ist es  sinnvoll, immer 
     mehrere Merkmale nach dem Motto "Fühlen - Sehen - Kippen" zu 
     überprüfen. Wie genau, das zeigt ein kurzer Film des 
     Landeskriminalamtes: https://youtu.be/I3r71zZnY64
   - Bestehen Zweifel, können die Noten bei der Hausbank oder in 
     einer der Filialen der Deutschen Bundesbank (nur Euro) überprüft
     werden.
   - Handelt es sich tatsächlich um Falschgeld, sollte 
     schnellstmöglich die Polizei informiert werden. 

Weitere Informationen zum Schutz gegen Falschgeld erhalten Bürgerinnen und Bürger unter http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/falschgeld/ oder im Infoblatt des Programms Polizeiliche Kriminalprävention: "Wenn Kunden mit Falschgeld zahlen"

Denken Sie daran: Wenn Sie sich in einer Gefahrensituation befinden, von einer Straftat erfahren oder sonstige verdächtige Hinweise an die Polizei mitteilen wollen, rufen Sie im Zweifel die 110! Wir helfen Ihnen!

Rückfragen bitte an:

Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz
Pressestelle

Telefon: 06131-65-2009/-2053
Fax: 06131-65-2125
E-Mail: LKA.presse@polizei.rlp.de
www.polizei.rlp.de/lka

Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V.
Pressestelle

Tel. (06131) 28 48 - 85
Fax (06131) 28 48 - 66
E-Mail: presse@vz-rlp.de
www.verbraucherzentrale-rlp.de

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