POL-PPMZ: Innenminister Lewentz stellt neue Kampagne der rheinland-pfälzischen Polizei für die Fastnachtszeit vor

POL-PPMZ: Innenminister Lewentz stellt neue Kampagne der rheinland-pfälzischen Polizei für die Fastnachtszeit vor

Mainz (ots) - Seit Anfang des Jahres finden in ganz Rheinland-Pfalz bereits Fastnachtsveranstaltungen in den großen Hallen und auf der Straße statt und viele Bürgerinnen und Bürger des Landes freuen sich dabei auf ein friedliches und ausgelassenes Feiern. Innenminister Roger Lewentz stellte heute im Polizeipräsidium Mainz die neue Fastnachtskampagne der Polizei Rheinland-Pfalz vor. Unter dem Motto "Mit Konfetti in der Blutbahn feiern" greift die Polizei dabei mit einem Augenzwinkern das Thema Feiern in Zusammenhang mit übermäßigem Alkoholkonsum auf.

Zur Vorstellung der Kampagne sagt Lewentz: "Mit viel Augenmaß hat sich unsere Polizei auf die tollen Tage vorbereitet und dabei den Fokus auch auf die weniger schönen Seiten der närrischen Zeit gelegt."

Das Motto soll dabei das gemeinsame und friedliche Feiern in den Fokus rücken, aber auch die Folgen übermäßigen Alkoholkonsums thematisieren. Nicht nur Trunkenheit am Steuer und die Gefahr schwerwiegender Unfälle beschäftigen dabei die Polizei, sondern vielmehr sind Streitereien, Pöbeleien, Belästigungen bis hin zu Körperverletzungsdelikten oftmals an der Tagesordnung und beeinflussen dabei das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung.

Rückblickend auf 2018 sagt Lewentz: "Für die Fastnachtstage 2018 konnten wir feststellen, das insbesondere für die großen Fastnachtsumzüge und öffentlichen Veranstaltungen der Städte Mainz, Koblenz, Bad Kreuznach, Frankenthal oder Ramstein ein überwiegend friedliches Feiern zu verzeichnen war."

Um das friedliche Feiern zu verstärken und als Partner für hunderttausende Bürgerinnen und Bürger wahrgenommen zu werden, ist die Polizei Rheinland-Pfalz eine Kooperation mit dem Komponisten, Texter und Sänger Oliver Mager eingegangen. In seinem Fastnachtsschlager "Konfetti in der Blutbahn" thematisiert er auch eine Verkehrskontrolle. Die Textzeile stellt dies perfekt dar:

"Samstagnacht, es kontrolliert die Polizei, das Narrenvolk im Mondenschein und ich war mittendrin. Ich pustete ins Röhrchen den Narrhallamarsch, wobei die Polizistin fragt, warum ich so glücklich bin. Das Testergebnis "Null Promille" kam vom Messgerät. Dazu sang ich ein Lied und hab mein' Arm um sie gelegt."

Um die Kampagne zu verbreiten, hat die Polizei Rheinland-Pfalz ein Plakat produziert und ist mittlerweile Kooperationen mit großen Fastnachtsvereinen und Organisationen eingegangen. In Mainz steht mit dem Mainzer Carneval Verein der Organisator des größten Rosenmontagszuges in Rheinland-Pfalz und die Mainzer Fastnacht e.G. mit über 20 angeschlossenen Fastnachtsvereinen an der Seite der Polizei, ebenso die stadtnahe Gesellschaft City-Plus Marketing, die in den großen Sitzungssälen ebenfalls Werbung für die Kampagne machen wird. Das auch kleine Vereine Interesse an der Aktion haben, zeigt der Fastnachtsverein PV Grün-Weiß aus Bad Salzig, welcher das Motiv sogar in seine Programmhefte drucken lässt.

Über die Plakate hinaus hat die Polizei Rheinland-Pfalz Armbänder, Ansteckpins und Infokärtchen produzieren lassen, die den Bürgerinnen und Bürgern im Land die Kampagne nahe bringen sollen. Insbesondere die Infokärtchen sollen dabei das Bewusstsein der Feiernden nach einem feucht-fröhlichen Feiern und einem sicheren nach Hause kommen stärken. Um nicht nur in der fünften Jahreszeit den Appell des friedlichen Miteinanders zu transportieren hat die Polizei Rheinland-Pfalz aber ganz bewusst eine weitere Kampagne entwickelt. "RESPECT THE LIMIT" soll dazu sensibilisieren, die eigenen als auch die Grenzen anderer jederzeit zu kennen, zu erkennen und nicht zu überschreiten - in jeder Situation und in jedem Zustand.

Die täglichen Erfahrungen zeigen, dass Grenzen immer öfter überschritten wer-den. Das beginnt bei Respektlosigkeiten und Beschimpfungen gegenüber anderen Personen oder auch Einsatzkräften, dem ignorieren einfachster Verkehrsregeln, dem Missachten des Eigentums und der Gesundheit anderer, bis hin zu schwersten Straftaten. Oftmals stehen diese Straftaten in Zusammenhang mit Alkoholmissbrauch - auch bei Kindern & Jugendlichen, welche uns beschäftigen. "RESPECT THE LIMIT" legt seinen Fokus genau auf die Einhaltung dieser Grenzen. Die Freiheit jedes Einzelnen endet nun mal da, wo die anderer eingeschränkt wird.

"RESPECT THE LIMIT" soll die Arbeit der Polizei daher ab sofort und fortwährend begleiten und als neuer Slogan, insbesondere in den sozialen Medien, etabliert werden.

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