Bundespolizei Trier stellt am Freitag 15 unerlaubt Eingereiste fest

Im Rahmen von Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen am vergangenen Freitag wurden durch die Bundespolizei Trier insgesamt 15 unerlaubt eingereiste Personen festgestellt.

Am frühen Freitagmorgen zwei Familien aus Afghanistan am Hauptbahnhof Trier. Sie reisten ohne die erforderlichen Grenzübertrittsdokumente von Italien über die Schweiz ins Bundesgebiet ein und äußerten ein Asylgesuch. Sie wurden dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zugeführt.

Bei zwei im Bereich der belgischen Grenze kontrollierten Georgiern waren die Einreisevoraussetzungen nicht erfüllt. Eine Überprüfung ergab, dass sich beide zurzeit in Belgien im Asylverfahren befinden. Im Anschluss reisten die beiden Männer dorthin zurück.

Eine 50-jährige Syrerin reiste am Freitagmittag aus Luxemburg kommend über die BAB 64 ein. Der vorgelegte griechische Aufenthaltstitel wies Manipulationen auf. Das Gültigkeitsdatum wurde handschriftlich verändert. Sie reiste, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, freiwillig nach Griechenland aus.

Gegen alle Personen wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsrecht eingeleitet. Die Syrerin muss sich zudem noch wegen Urkundenfälschung verantworten.

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